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Erfolgreiche JUNIOR-Schülerfirma
JUNIOR steht für Junge UNternehmer Initiieren, Organisieren und Realisieren. Das JUNIOR-Projekt wurde 1994 vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln ins Leben gerufen, um Schülerinnen und Schülern das Thema Wirtschaft näherzubringen. Den Schülerinnen wird die Möglichkeit gegeben, Wirtschaftsthemen, wie Produktentwicklung, Buchführung und Marketing in der Praxis zu erleben.
Dazu muss ein Unternehmen gegründet und online beim Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln angemeldet werden. Das IWF unterstützt die JUNIOR-Unternehmen deutschlandweit. Jedes Unternehmen benötigt Geld – die Finanzabteilung des Unternehmens muss sich also um die Finanzierung kümmern. Dazu werden Anteilsscheine in der Familie und an Freunde verkauft. Dieses Geld erhalten die „Aktionäre“ im Normalfall bei der Auflösung der Firma wieder zurück – zusätzlich soll ihre Risikobereitschaft mit einer satten Dividende belohnt werden. Das alles passiert natürlich nur, wenn das Unternehmen erfolgreich wirtschaftet.
Soweit die Theorie:
Praktisch heißt das für die 19 Jungen Unternehmerinnen, dass sie eine Geschäftsidee entwickeln und diese dann auch umsetzen müssen. Dabei lernten sie sehr schnell, was Teamarbeit und Kommunikation bedeuten: Die ganze Gruppe musste sich erst einmal auf eine gemeinsame Idee einigen. Nach längeren Diskussionen entschieden sie sich für „Handgemachtes“. Und so heißt auch das Unternehmen „Hand made für you“ – also „HA-MA-FOR-YOU“.
Bei den Produkten kommen ganz unterschiedliche Arbeitstechniken zum Einsatz, wie z. B. Filzen, Knüpfen, Papierbearbeitung, Serviettentechnik, u.v.m. Deko-Gegenstände für die bevorstehende Frühjahrs- und Osterzeit sollen angefertigt und natürlich noch vor den Osterferien verkauft werden. Zwischendurch treffen sich einige der Mädchen in der Schulküche, um Muffins und Cake Pops für den Pausenverkauf zu backen.
Noch zwei weitere Projekte werden von den Jungen Unternehmerinnen mit bereut. So übernehmen sie Einkauf und Abrechnung für die Gesunde Pause, die der Elternbeirat jeden Dienstag anbietet. Über 100 Portionen frisches Obst und Gemüse, sowie Brote mit leckeren und gesunden Aufstrichen finden jede Woche ihre Abnehmer. Außerdem rechnen sie mit dem Weltladen die in Kommission übernommenen Waren ab, die beim Fair Trade Verkauf, jeden Mittwoch in der großen Pause, angeboten werden.
Eines ist für die Mädchen heute schon klar: Praxisnäher kann man Wirtschaft in der Schule gar nicht erfahren.
BAC/WIR | 31. März 2017
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