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Betriebserkundung im Rahmen der Allgäuer Berufsoffensive
Im Rahmen der Berufsoffensive der Allgäuer Zeitung waren unsere 8. Klassen zur Betriebserkundung bei der Firma Mayr Antriebstechnik in Mauerstetten eingeladen. Die Ausbildungsleiter zeigten den Mädchen die Lehrwerkstatt und die Produktionshallen. Sie erklärten den Schülerinnen, dass Kupplungen und Bremsen so geprüft werden müssen, dass sie bei jedem Klima dieser Welt einwandfrei funktionieren. Außerdem muss bei jedem Teil genau nachvollziehbar sein, wann, wo und von wem dieses produziert wurde. Folglich werden alle Teile per Laser markiert. Großen Wert legt die Firma auf eigene Instandhaltung, reicht dies nicht aus, werden Servicemitarbeiter der Herstellerfirma geholt. Maschinen, die nicht laufen sind ein großer Kostenfaktor. Großer Wert wird auf absolute Mülltrennung gelegt. Bei der Produktion fallen zahlreiche Wertstoffe an, die sortenrein getrennt werden müssen, um dann wieder in den Produktionsprozess zu gelangen. Beeindruckend ist auch die Tatsache, dass trotz aller Technik und dem Einsatz von Robotern bestimmte Dinge von Hand nachgearbeitet werden müssen. Die Schülerinnen lernten die drei wichtigsten Arbeitsbereiche Drehen, Sägen und Fräsen kennen und waren auch mit Begriffen wie Wertschöpfungskette, Magnetfeld oder Drehmoment konfrontiert. Erstaunt waren die Mädchen, dass die hier produzierten Kupplungen nicht in Autos, sondern in den unterschiedlichsten technischen Anlagen wie z. B. Windkraftanlagen, Aufzügen, Bühnentechnik, zu finden sind. Also überall dort, wo sich etwas bewegt.
Im Anschluss an die Betriebsführung erhielten die Schülerinnen noch einen Überblick über Ausbildungsmöglichkeiten in dem Familienunternehmen Mayr Antriebstechnik. Derzeit lernen fast 60 Auszubildenden, die alle in der Regel auch übernommen werden. 62 % der derzeitigen Mitarbeiter sind ehemalige Auszubildende. Mit einer Ausbildungsquote von 10 % liegt die Firma Mayr weit über dem Branchendurchschnitt von 4 - 5 %. Wichtig für eine erfolgreiche Bewerbung ist, dass am 1. September, also genau ein Jahr vor dem geplanten Ausbildungsbeginn, die Bewerbungsunterlagen vorliegen. Es müssen die letzten beiden Zeugnisse beigelegt sein. Und auch hier kommt es nicht nur auf die Noten, sondern vor allem auch auf die Bemerkungen an. Die Firma Mayr führt keine Bewerbungsgespräche im herkömmlichen Sinne durch, sondern lädt immer ca. 12 Bewerber einen ganzen Nachmittag zu einer Vorstellungsrunde ein. Schön wäre es natürlich, wenn der Anteil der weiblichen Beschäftigten von derzeit 15 % ein wenig erhöht werden könnte. Dies sei auch gut fürs Arbeitsklima, so der Ausbildungsleiter.
Wir bedanken uns bei der Firma Mayr Antriebstechnik für die interessanten Betriebserkundungen.
WIR | 24. März 2017
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