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REDUSE AN DER MARIEN-REALSCHULE
Anlässlich der diesjährigen Fastenaktion packten die Schülerinnen der Klassen 5a und 8b zusammen mit ihren Klassenleiterinnen Frau Thalmair und Frau Brandstetter über 350 Rucksäcke für Kinder in Malawi. Mary’s Meals, eine staatlich anerkannte Organisation, die mehr als eine Million Kinder weltweit über ihr Schulspeisungsprojekt ernährt, organisiert den Transport der Schulsachen. Die von den Schülerinnen gepackten Schulrucksäcke ermöglichen den Kindern in Malawi den Schulbesuch für ein ganzes Jahr, sowie eine warme Mahlzeit täglich. Das Rucksackprojekt reichten die beiden Klassen beim Schulwettbewerb „Ressourcenkönige – ein Königreich für Wertstoffe“ ein und erhielten dafür einen Preis. Der Gewinn war ein wirklich interessanter Vortag für alle Schülerinnen, bei dem die Herren Simonis und Frisch von REdUSE über Nachhaltigkeit und die Ressourcen der Erde informierten.
Was bedeutet eigentlich REdUSE? Es ist ein Kunstwort aus den Begriffen „reduce, reuse und recycle“ also „reduzieren, wiederverwenden und wiederverwerten“. Einige Fakten faszinierten und erstaunten die Mädchen, andere haben sie regelrecht schockiert. Hier nur ein paar Beispiele: Der „Earth Overshoot Day“ ist der Tag, an dem wir jedes Jahr die Ressourcen für das laufende Jahr verbraucht haben und die Reserven der Erde angreifen. Dieser war im Jahr 2015 am 13. August. Innerhalb der letzten zehn Jahre wanderte der Welterschöpfungstag um zwei Monate nach vorne. Jeder von uns erzeugt jährlich 617 kg Müll. Wenn wir so weitermachen, ist im Jahr 2050 von vielen Rohstoffen nichts mehr übrig. Insbesondere von denjenigen, die für moderne Geräte wie Handy, Laptop und Co. benötigt werden. Für die Produktion einer Jeans werden 11000 Liter Wasser verbraucht. So könnte die Aufzählung unendlich weitergehen.
Nach einem eindrucksvollen Vortrag und einem anschaulichen Film sammelten die Mädchen gemeinsam Ideen, was sie ganz konkret verändern könnten. Sie wollen recycelte Hefte verwenden, second-hand Kleidung kaufen, Plastiktüten nicht wegwerfen, sondern weiterverwenden oder gleich Stofftaschen nutzen. Außerdem weniger baden, beim Zähneputzen nicht das Wasser laufen lassen. Viele sind auch bereit weniger shoppen zu gehen, wenn dadurch der Wasserverbrauch reduziert werden kann. Einige Schülerinnen waren so beeindruckt, dass sie sogar den Wunsch äußerten in der Schule eine Tauschbörse oder einen Flohmarkt zu veranstalten. Gemeinsam werden nun Überlegungen angestellt, wie dies im nächsten Schuljahr in die Tat umzusetzen ist.
PRE | 22. Juli 2016
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